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Was tun bei... (Hausmittelchen)
Wichtig
Dies sind individuelle Hausmittelchen, d.h. nicht jedes
Tier verträgt jedes Kraut oder Öl, bitte berücksichtigen
Sie dies und wiederholen Sie keine Massnahme, bei der
Ihr Tier mit Unwohlsein reagiert hat.
Schnittverletzungen
Augenentzündungen
Würmer
Zecken/Flöhe
Hautbeschwerden
Vorsicht
Weitere Hausmittel gegen Ohrmilben, Flöhe und
Würmer bedürfen einer Beratung, zu welcher
ich Ihnen gerne zur Verfügung stehe.
Das kranke Tier
Bitte lassen Sie Ihr Tier auch mal krank sein, auch
ein Tier darf einmal eine Magen-Darmverstimmung oder
einen Schnupfen haben, oder einfach mal seine Ruhe wollen.
Das Immunsystem braucht regelmässiges Training
und jede selber durchgemachte Krankheit stärkt
das Tier in seiner Abwehrkraft. Ist Ihr Tier krank,
lassen Sie ihm unbedingt die Möglichkeit sich zurück
zu ziehen, wenn es dies verlangt. Lassen Sie dem Tier
auch die Möglichkeit sich warme oder kalte Plätze
zu suchen, auch wenn Ihnen der kalte Keller oder der
heisse Ofen furchtbar vorkommt. Manche Störungen
verlangen zu Linderung Wärme oder Kälte. Setzen
Sie Ihr Tier nicht unnötigem Stress aus, veranstalten
Sie keine Partys in dem Raun wo sich Ihr Tier zurückgezogen
hat, halten Sie laute Kleinkinder oder Störenfriede
fern.
Schauen Sie nicht alle 10 Minuten nach und wecken
dabei das Tier, Ihr Tier wählt von selbst die Gesellschaft.
Auch Fieber ist ein natürlicher Vorgang.
Geben Sie Ihrem Tier die nötige Unterstützung
in Form von Zuwendung, Heizkissen, Ruhe oder frischer
Luft. Genauso wie Sie selber es auch mögen. Tiere
sind keine lebensunfähige Organismen, welche nicht
ohne chemische Hilfe mit einer Erkrankung fertig werden.
Sie haben von der Natur ein Abwehrsystem mit bekommen.
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Schnittverletzungen (oberflächliche Wunden!)
Bei kleineren Schnittverletzungen sollten Sie unbedingt
darauf achten, dass die Wunde genügend blutet.
Bitte stillen Sie die Blutung nicht sofort mit Desinfektionsmittel
oder einem Verband. Dies mag befremdend sein, hat aber
einen ganz einfachen Grund, Blut ist das beste
Desinfektionsmittel. Es enthält Abwehrzellen,
um einer Infektion vorzubeugen, blutstillende Bestandteile,
welche die Wunde "fachmännisch" verschliessen,
Substanzen welche den Schmerz lindern und durch die
Blutung wird die Wunde zusätzlich von innen nach
aussen sauber gewaschen. Dieses Reinigungssystem
wurde jedem Lebewesen von der Natur gratis mit geliefert.
Falls die Wunde nicht richtig zum Bluten kommt, waschen
Sie sie mit lauwarmen Wasser, damit Verkrustungen gelöst
werden und massieren sie sorgfältig die Umgebung,
damit das Blut wieder fliesst. Erst wenn die Blutung
von selber stoppt, sollte die Wunde versorgt werden.
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Augenentzündungen
• Augentrost (Euphrasia), die Wirkung dieser Pflanze ist erstaunlich.
Entzündungen können mit einem Aufguss aus Augentrost gelindert werden.
Zubereitung des Aufgusses:
Ein Teelöffel geschnittener Augentrost (bitte in Heilmittelqualität) mit kochendem Wasser
übergiessen und fünf Minuten ziehen lassen. Abfiltrieren durch Watte, dies ist wichtig um alle
Kräuterbestandteile zu entfernen.
Eine kleine Prise Meersalz dazugeben, so bekommt der Aufguss die
Ähnlichkeit mit dem salzigen Augenwasser.
Das Auge sorgfältig mit getränkter Watte dreimal täglich auswaschen.
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Würmer
Wichtig! Keine Tiere chemisch entwurmen welche an Verstopfung leiden!
Abgesehen davon, dass das Tier bei guter Verfassung selber mit den internen Bewohnern fertig wird, gibt es unterstützende Massnahmen
für den Fall, dass die lästigen Zeitgenossen Überhand nehmen.
• Knoblauch
Achtung: Für Katzen wirkt Knoblauch giftig!
Warum kompliziert wenn es einfach geht.
Dies ist eines der ältesten und bewährtesten Wurmmittel, leider wird es nicht beachtet, da es offensichtlich zu einfach ist.
Knoblauch wird immer wieder in der alten Literatur als "das Wurmmittel" beschrieben und hat sich auch als dieses bewährt.
Mischen Sie Ihrem Tier als Kur eine Woche täglich
eine frisch gepresste Knoblauchzehe unter jedes Futter.
Bei Hühnern in das Trinkwasser, bitte auch täglich
frisch. Bitte verwenden Sie ausschliesslich gesunden,
ungespritzten also nicht behandelten Knoblauch, welcher
noch seine natürliche Heilwirkung hat. Wenn die
Würmer via Kot ausgeschieden werden, entsorgen
sie diesen in einem Sack über die Verbrennung.
Beim Bandwurm sollte unbedingt der Kopf dabei sein,
ansonsten muss die Kur wiederholt werden.
• Karotten
Auch dies ist ein altbewährtes einfaches Wurmmittel.
Raspeln sie dem Tier immer mal öfters als Kur (gleich wie beim Knoblauch) frische, gesunde und unbehandelte Karotten (Bio) unter das Futter.
Es gibt noch weitere bewährte Hausmittelchen,
welche jedoch einer Beratung bedürfen, bitte kontaktieren
Sie mich.
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Zecken/Flöhe
Eine frisch gepresste Knoblauchzehe (Bio) täglich unter das Hundefutter gemischt (nicht bei Katzen) vermindert die Milchsäurebildung
durch welche die Zecken angelockt werden.
Amoskanöl
Dies ist ein fertiges Produkt welches bei Mensch & Tier angewendet werden kann.
www.maienfelser-naturkosmetik.com/amoskan.html
Es gibt noch weitere bewährte Hausmittelchen,
welche jedoch einer Beratung bedürfen, bitte kontaktieren
Sie mich.
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Juckende Hautausschläge
Waschungen mit Essigwasser und oder Calendula (Ringelblume)
bewähren sich immer. Wiederholen Sie diese nach
Bedarf, das Tier zeigt sofort, wenn das Jucken nachlässt.
Nicht bei offenen Hautausschlägen. Nehmen Sie auch
da qualitativ hochwertigen Essig.
• Essigwasser
Ein Esslöffel Essig (z.B. Obstessig, Apfelessig) auf eineinhalb Liter leicht temperiertes Wasser
• Waschungen mit Calendula- Tee
Ein Teelöffel Calendula in eine Tasse mit heissem Wasser übergiessen, fünf Minuten ziehen lassen, absieben. Den Sud gut abkühlen lassen, oder
wenn es eilt mehrmals in eine kalte Tasse umgiessen.
• Waschung mit Calendula- Tinktur
Ein Teelöffel Tinktur auf ein Glas temperiertes Wasser
Öle können Hautausschläge auch lindern, sind aber weniger geeignet für Tiere, da durch den Juckreiz die Tiere sich stark lecken oder
abknabbern. Die Giftstoffe welche die Haut ausschafft würden so wieder in den Körper gelangen.
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Vorsicht
Salben, welche für den Menschen gedacht sind, sollten
bei Tieren nicht angewendet werden. Nicht jeder Inhaltstoff
kann das Tier über die Leber abbauen, da Tiere
nicht den gleichen Stoffwechsel wie wir Menschen haben,
vermeiden sie Vergiftungen. Das gleiche gilt natürlich
auch für Medikamente.
Teebaumöl wird oft als Wundermittel verwendet,
aber gerade dieses kann beim Tier Vergiftungserscheinungen
hervorrufen oder sogar zum Tod führen.
Es enthält viele giftige Inhaltsstoffe welche über
die Fellpflege aufgenommen werden und über die
Leber nicht abgebaut werden können. Der Körper
muss diese Substanzen intern Ablagern. Bitte verwenden
Sie kein Teebaumöl beim Tier.
Danke
Haben Sie eigene Erfahrungen gemacht, möchten Sie
diese gerne allen Tieren zugänglich machen? Oder
haben Sie Erfahrungen mit oben auf geführten Behandlungen
gemacht, auch negative?
Bitte lassen Sie es mich wissen, ich werde sie prüfen,
berichtigen oder hinzufügen.
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