Klassische Homöopathie für Mensch & Tier
 
 
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Was tun bei... (Hausmittelchen)

Wichtig
Dies sind individuelle Hausmittelchen, d.h. nicht jeder verträgt jedes Kraut oder Öl, bitte berücksichtigen sie das und wiederholen sie keine Behandlung bei welcher sie sich Unwohl fühlten. Auch ersetzen diese Hausmittel nicht den Homöopathen oder Arzt.

Viele weitere Hausmittel bedürfen einer ausführlichen Beratung in der Anwendung und sind deshalb nicht aufgeführt, gerne Berate ich sie ganz persönlich.


Krankheit Allgemein
Fieber
Schnupfen/Erkältung
Bienen-/Wespenstiche
Husten


Schnitt-/Stichverletzungen
Augenentzündungen
Zecken
Hautbeschwerden

Krankheit Allgemein

Leider hat das "krank sein" heute in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr, dabei ist genau das wichtig um den Körper gesund zu halten. Wenn es dann trotzdem passiert, dass die Krankheit sich zeigt, wird sie sogleich mit den dafür gebräuchlichen Medikamenten (auch homöopathischen) bekämpft, genauer gesagt unterdrückt. Das Immunsystem wird dadurch geschwächt, denn es bekommt nie die Gelegenheit das zu tun wofür es eigentlich geschaffen ist. Es langweilt sich zu Tode und um nicht ganz zu verkümmern, denkt es sich die unmöglichsten Aktivitäten aus, Allergien gegen Hausstaub, Tierhaare, Nahrungsmittel oder Pollen. Sicherlich spielen da auch noch andere Faktoren mit, aber ein gesund geschultes Immunsystem erkennt die wirklichen "Feinde" durch Erfahrung.

Krankheit ist zugleich Erholung, denn richtig durchgemachte Krankheit zwingt den Patienten seinem Körper Ruhe und Schlaf zu geben. Jede durch gemachte Krankheit hinterlässt keine Nachwirkungen, d.h. die Grippe oder der Schnupfen zieht sich nicht unterschwellig über Wochen hinweg. Überlassen sie die Abwehr ihrem Körper und nicht der Pharma, seien sie wieder einmal richtig krank und stellen sie selber fest, dass es ihnen nachher viel besser geht.

Ein anderer Punkt ist die Arbeit, immer wieder wird der Einsatz von Medikamenten mit der Arbeit gerechtfertigt. Was bevorzugen sie – einen gesunden und ausgeruhten oder einen chronisch müden, angeschlagenen Angestellten? Ich bin nicht gegen den Einsatz von Medikamenten, nur gegen die unnötigen.

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Fieber

Fieber ist das beste Reinigungssytem des Körpers und sollte deshalb nicht unterbrochen werden. Zugleich mit dem Fieber beginnt das Immunsystem zu arbeiten (da es nun die gesamte Energie zur Verfügung hat, denn der Körper ist durch die Bettruhe ausgeschaltet) und alle Temperatur empfindlichen Viren und Bakterien können so besser bekämpft werden. Der Sinn des Fiebers ist die Eindringlinge zu schwächen.

Jeder mikrobiologische Nachweis von Bakterien und Viren wird genau bei einer Temperatur von 37° Celsius ausgeführt. Warum? Bei dieser Temperatur vermehren sich die Mikroorgansimen am schnellsten! Ist das Milieu nur wenige Grade zu warm, können sie sich nicht mehr vermehren.

Oftmals fällt die Körpertemperatur durch die Anwendung von fiebersenkenden Mitteln innerhalb von kürzester Zeit in die Untertemperatur und der geschwächte Körper benötigt zusätzliche Energie um die Körpertemperatur wieder auf 37°C ein zu stellen. Diese Energie fehlt nun dem Immunsystem um zu arbeiten.

Der Patient empfindet das Fieber eigentlich nicht als unangenehm, sondern die Angst macht ihm zu schaffen. Fieber ist nichts Lebensgefährliches! Es ist ein ganz natürliches, ausgeklügeltes Abwehrsystem gegen Viren und Bakterien.

Wenn sie trotzdem etwas unternehmen wollen, machen sie es auf die sanfte Art.

Achtung: Keine kalten Anwendungen an kalten Körperteilen!
Wärmen sie den Körper (Arme, Beine) durch leichte Bewegung, sanfte Massage oder durch die Einnahmen von heissem Tee.

• Kalte Waschungen
Dies ist die sanfteste Methode um das Fieber leicht zu senken. Waschen sie nur einen Körperteil (rechter oder linker Arm oder Bein) auf einmal mit einem Waschlappen und ca. 12–18°C kaltem Wasser. Beginnen sie an der äusseren Seite vorne beim kleinen Finger und waschen sie Richtung Schultern und über die Schultern an der Innenseite des Arms Richtung Daumen wieder hinunter. Bedecken sie den nasskalten Arm oder legen sie ihn wieder unter die Decke, ohne ab zu trocknen. Wiederholen sie diese Anwendung nach 15 Minuten am nächsten Körperteil. Solange Wiederholen bis der Patient müder wird oder sagt, dass es genug ist.

• Wadenwickel
Dieser Wickel ist einfach in der Anwendung und bringt oft Erleichterung. Umwickeln sie beide warmen Unterschenkel mit einem nass-kalten (12–18°C), kleinen Badetuch oder Baumwolltuch. Lassen sie den Wadenwickel ca. 10 Minuten, oder so lange wie es der Patient als angenehm empfindet, unter der Decke wirken. Oft reicht eine Anwendung, falls nicht können sie das Prozedere nach einer Stunde wiederholen.

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Schnupfen/Erkältung

• Zwiebel
Das wirksamste und in jedem Haushalt auffindbarste Mittel gegen die verstopfte Nase ist die Zwiebel. Auch wenn es einen unangenehmen Geruch im ganzen Raum verbreitet, ist es das wirksamste, v.a. auch bei Kleinkindern. Die Zwiebeldämpfe sind stark abschwellend und entzündungshemmend.

Legen sie eine zerhackte Zwiebel in einer Schale auf den Nachttisch. Bei Kleinkindern zerhacken sie die Zwiebel und geben sie diese in ein Nastuch oder eine kleine Baumwollwindel, dann binden sie diese oben zu und schlagen das Säcklein mehrmals auf den Tisch, bis der Zwiebelsaft das Tuch durchtränkt. Das Säckchen können sie an einer Schnur in das Kinderbettchen hängen. Bereiten sie die Zwiebel jeden Tag frisch zu und verwenden sie eine schonend herangewachsene Zwiebel, also eine Bio-Zwiebel.

• Kochsalz Nasentropfen
Salzlösungen wirken auch abschwellend und lösen den verhockten Schnupfen aus den Nebenhöhlen. In Drogerien werden fertige Salzlösungen angeboten. Wer aber eine optimale Salzlösung haben will macht diese am Besten selber, denn in den gekauften Lösungen wird das raffinierte Salz (NaCl) verwendet welches nicht ganz dem physiologischen Körpersalz entspricht. Wir kommen ja ursprünglich aus dem Meer und nicht von den Salzsalinen. Verwenden sie deshalb ein natürliches Meersalz, welches auch die anderen Mineralien noch enthält. Diese Salzlösung löst den Schleim noch besser.

Rezept:
Ein gestrichener Teelöffel natürliches Meersalz auf einen halben Liter Wasser geben.

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Bienen-/Wespenstiche

Das schmerzlindernste Hausmittel ist auch hier die Zwiebel (Bio-Zwiebel). Legen sie einen frisch geschnittenen Zwiebelring sofort auf die Einstichstelle. Vergewissern sie sich aber vorher, dass der Stachel weg ist. Die Zwiebel neutralisiert sofort das Zellgift und verhindert eine schmerzhafte Schwellung. Lassen sie den Zwiebelring ruhig einige Stunden auf der Einstichstelle indem sie einen kleinen Verband machen.

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Husten

• Hustensirup aus Zwiebeln und Honig
Schneiden sie zwei geschälte Zwiebeln mit der Gurkenraffel in dünne Scheiben und geben sie 2-4 Esslöffel Honig dazu, gut mischen und in einem Gefäss mind. 24 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Vom daraus gewonnenen Saft wird bei Bedarf ein Esslöffel eingenommen. Der Honiganteil kann je noch Geschmack variieren. Bitte verwenden sie kein Kristallzucker, dieser besitzt keine Heilwirkung!

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Schnitt-/Stichverletzungen (oberflächliche Wunden!)

Bei Schnittverletzungen oder Stichverletzungen sollten sie unbedingt darauf achten, dass die Wunde genügend blutet. Bitte stillen sie die Blutung nicht sofort mit Desinfektionsmittel oder einem Verband! Durch das Desinfektionsmittel wird die Gerinnung verlangsamt und die eigenen Antikörper des Blutes zerstört. Durch den Verband verhindern sie, dass das Blut die Wunde reinwaschen kann und sie drücken den mikroskopisch feinen Schmutz mit den Bakterien erst recht in die Wunde. Verbinden sie die Wunde erst wenn die Blutung von selber gestillt ist, wenn es dann noch nötig ist.

Dies mag befremdend sein, hat aber einen ganz einfachen Grund, Blut ist das beste Desinfektionsmittel. Es enthält Abwehrzellen um einer Infektion vor zu beugen, blutstillende Bestandteile welche die Wunde "fachmännisch" verschliessen und Substanzen welche den Schmerz lindern. Durch die Blutung wird die Wunde zusätzlich von innen nach aussen sauber gewaschen. Es gibt keine bessere Prophylaxe gegen Tetanus als die richtige Wundversorgung – Tetanus entsteht nur in einer luftdichten Wunde!

Dieses Reinigungssystem wurde jedem Lebewesen von der Natur gratis mit geliefert!

Falls die Wunde nicht richtig zum bluten kommt, waschen sie diese mit lauwarmen Wasser, damit Verkrustungen gelöst werden und massieren sie sorgfältig die Umgebung, damit das Blut wieder fliesst.

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Augenentzündungen

• Augentrost (Euphrasia), die Wirkung dieser Pflanze ist erstaunlich. Entzündungen können mit einem Aufguss aus Augentrost gelindert werden.

Zubereitung des Aufgusses:
Ein Teelöffel geschnittener Augentrost (bitte in Heilmittelqualität) mit kochendem Wasser übergiessen und fünf Minuten ziehen lassen. Abfiltrieren durch Watte, dies ist wichtig um alle Kräuterbestandteile zu entfernen. Eine kleine Prise Meersalz dazugeben, so bekommt der Aufguss die Ähnlichkeit mit dem salzigen Augenwasser. Das Auge sorgfältig mit getränkter Watte dreimal täglich auswaschen.

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Zecken

Der beste Zeckenschutz ist die richtige Kleidung! Tragen sie lange Kleidung und ziehen sie die Socken über den Hosensaum, so dass keine Haut sichtbar ist. Nach einem Waldspaziergang suchen sie bitte sorgfältig den ganzen Körper nach Zecken ab. Falls sie eine Zecke entdecken (meist so gross wie ein kleines Muttermal) ziehen sie diese mit Daumennagel und Zeigefingernagel oder einer speziellen Zeckenpinzette gerade, ohne zu drehen heraus. Die Zecke hält erstaunlich fest in der Haut, zögern sie nicht wenn sie merken dass sie viel Kraft benötigen. Wenn sie die Zecke innerhalb von 24 Stunden herausziehen besteht geringe Gefahr einer Infektion, da nur eine voll gesaugte Zecke infektiös ist.

Ätherische Öle zum einreiben haben sich ebenfalls als zusätzlichen Schutz bewährt. Gerne berate ich sie in der Herstellung eines eigenen Zecken-Öls.

Amoskanöl
Dies Ist ein fertiges Produkt welches bei Mensch & Tier angewendet werden kann. www.maienfelser-naturkosmetik.com/amoskan.html

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Hautbeschwerden

Bei Hautbeschwerden bedenken sie bitte immer: Die Haut ist der Spiegel der Seele, was könnte sie beschäftigen, leiden sie unter Stress, Liebeskummer, Trauer oder gab es Veränderungen in der Familie/Umgebung. All diese Umstände können Hautbeschwerden auslösen.

Die Haut ist die dritte Niere, der Körper versucht Giftstoffe über die Haut aus zu schaffen. (Kontaktallergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Medikamente etc). Bitte versuchen sie nicht dieses Ventil zu schliessen. Wenden sie keine radikalen Massnahmen an, um den Ausschlag zu beseitigen, sondern unterstützen sie den Reinigungsvorgang in dem sie ihn geschehen lassen und lediglich für Linderung sorgen.

Juckende Hautausschläge

Waschungen mit Essigwasser oder Calendula (Ringelblume) bewähren sich immer. Wiederholen sie diese nach bedarf, bis das Jucken nachlässt (nicht bei offenen Hautausschlägen). Nehmen sie auch da qualitativ hochwertige Produkte, bitte keine Billigprodukte.

• Waschungen mit Essigwasser:
Ein Esslöffel Essig (z.B. Obstessig, Apfelessig) auf zwei Liter leicht temperiertes Wasser

• Waschungen mit Calendula- Tee:
Ein Teelöffel Calendula in einer Tasse mit heissem Wasser übergiessen, fünf Minuten ziehen lassen, absieben. Den Sud gut abkühlen lassen, oder wenn es eilt mehrmals in kalte Tassen umgiessen.

• Waschung mit Calendula- Tinktur:
Ein Teelöffel Tinktur auf ein Glas temperiertes Wasser

Calendula Waschungen bewähren sich besonders auch bei entzündlichen aber auch eiternden Hautausschlägen.

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Danke

Haben sie Erfahrungen mit auf geführten Behandlungen gemacht, auch negative? Bitte lassen sie es mich wissen, ich werde sie prüfen, berichtigen oder hinzufügen.

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