Klassische Homöopathie für Mensch & Tier
 
 
Klassische Hom&ooml;opathie beim Mensch
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Homöopathie am Tier
 
 

Grundlagen der Homöopathie

Lebenskraft
Die Lebenskraft ist die dem Organismus übergeordnete Kraft, sie steuert alle Lebensfunktionen und hält den Organismus im Gleichgewicht; es herrscht Harmonie im Körper. Wird diese Harmonie gestört, wird der Organismus krank.

Dieses Phänomen kennt fast jeder von uns: Meistens kommt gerade dann der Schnupfen, wenn wir einen Vortrag, ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder eine wichtige Verabredung haben. Ganz einfach: Emotionaler Stress stört das Gleichgewicht, es entsteht eine Disharmonie im Körper und genau dann werden wir anfällig auf Bakterien oder Viren. Besonders deutlich erkennt man die Stärke der Lebenskraft, wenn in einer Familie die Grippe ausbricht; einer erkrankt, drei andere nicht, obwohl sich alle in demselben Raum aufgehalten haben. Wieso erkranken nicht alle an den hoch ansteckenden Viren? Der Organismus erkrankt nur, wenn die Lebenskraft geschwächt ist und sich der Körper in Disharmonie befindet. Eine starke Lebenskraft schützt vor Krankheit.

Krankheit aus der Sicht der Homöopathie
Der Ursprung der Krankheit ist in der gestörten Lebenskraft zu suchen. Ist die innere Harmonie gestört, wird der Organismus anfällig auf Krankheiten und macht sich mit äusseren Krankheitszeichen bemerkbar. Dies können zu Anfang lediglich Hautausschläge, Durchfall oder Schnupfen sein. Später können sich daraus Entzündungen, Gewebs- oder Organveränderungen und sogar Krebs entwickeln. Dies ist aber nicht die Krankheit selbst, sondern nur das Resultat des Ungleichgewichts.

Der Patient ist nicht krank, weil er einen Tumor hat, sondern der Tumor ist da, weil der Patient krank ist

Homöopathische Arzneimittel beeinflussen die Lebenskraft und regen die Selbstheilungskräfte an. Der Mensch wird unterstützt, sich selbst zu heilen.

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Individualität
Die individuelle Betrachtung des Patienten ist die wichtigste Grundlagenarbeit des Homöopathen. Jeder Organismus (Mensch, Tier und Pflanzen) ist einzigartig und reagiert ganz individuell auf Reize und zeigt seine Krankheit mit seinen eigenen Symptomen.

Nicht jeder Patient zeigt einen fiebrigen Zustand gleich:
  • Der eine Patient leidet unter Schüttelfrost und verlangt nach mehreren Decken.
  • Ein zweiter klagt über unerträgliche trockene Hitze und möchte abgedeckt liegen.
  • Ein weiterer beklagt sich über Schwindelanfälle.

Jeder dieser Patienten bekommt sein individuelles homöopathisches Arzneimittel, obschon alle 39°C Fieber haben.

Homöopathie & Schulmedizin (Allopathie)
Homöopathie und Allopathie (Schulmedizin) haben ein völlig verschiedenes Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Die Homöopathie betrachtet den lebenden Organismus als Ganzheit. Ein Krankheitssymptom, beispielsweise ein Hautausschlag, ist lediglich ein äusseres Zeichen der gesamten Krankheit (Körper und Seele). Die Krankheit kommt von innen, d.h., die Lebenskraft ist verstimmt oder geschwächt. Das homöopathische Medikament wird auch auf der psychischen Ebene abgestimmt.

In der Schulmedizin ist nur der Hautausschlag die Krankheit, innere Störungen auf psychischer Ebene werden nicht berücksichtigt. Das Medikament bezieht sich nur auf das Organ Haut (Salbe, Cortison), die psychische Komponente wird nicht berücksichtigt.

Die Homöopathie ist der Ansicht, dass sich nur in einem schwachen Organismus fremde Keime einnisten und Schaden anrichten können. Im schulmedizinischen Denken sind Bakterien, Viren und Pilze die Ursache der Krankheit und werden mit Antibiotika behandelt. Oftmals kommt aber die Krankheit wieder zurück.

Bei genauerem Überlegen fällt jedoch auf, dass das nicht ganz stimmen kann, denn in einer Familie erkranken ja nicht immer alle an den gefährlichen und überaus ansteckenden Grippeviren! Also muss der Organismus eine gewisse Bereitschaft für die Krankheit haben.

Hahnemann erreichte mit dieser Heilmethode zu seiner Zeit sensationelle Erfolge. Im Jahre 1813 behandelte er während der Typhusepidemie in Zentraleuropa 183 Typhuspatienten, von denen nur einer starb. Das entspricht einer Sterblichkeitsrate von 0,6 Prozent. Im Gegensatz dazu lag sie bei der schulmedizinischen Behandlung bei über 50 Prozent.

Ganz wichtig: Die Homöopathie vernichtet keine Bakterien, Viren oder Pilze, sie unterstützt das Immunsystem selber, damit es mit den Eindringlingen fertig werden kann. Genau so, wie es allen Lebewesen von der Natur mitgegeben wurde.

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Homöopathische Arzneimittel
Die Arzneimittel werden hergestellt aus:
  • Pflanzen → Zwiebeln, Kamille, Belladonna etc.
  • Tiere → Tintenfisch, Honigbiene, Purpurschnecke etc.
  • Metalle → Gold, Silber, Eisen, Platin etc.
  • Mineralien → Bergkristall, Kalk, Schwefel etc.
  • Säuren → Phosphorsäure, Pikrinsäure, Fluorsäure etc.
  • Krankheitsprodukte (Nosoden) → krankes Gewebe, Körperflüssigkeiten, alle sterilisiert!

Potenzierung
Durch die Potenzierung können auch giftige Substanzen ohne Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwendet werden (Arsen, Quecksilber). Dabei stellt sich heraus, dass je höher die Potenz umso schneller und länger wirkt das Arzneimittel.

Die Ursubstanz wird in mehreren Schritten verdünnt und verschüttelt. Die Verdünnung 1:10 ergibt die D-Potenz, 1:100 ergibt die C-Potenz. Der wichtigste Schritt ist das Verschütteln zwischen den einzelnen Verdünnungsschritten, nur so erhält das homöopathische Arzneimittel seine Wirkung, bzw. seine spezifische "Energie".

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Heilungsverlauf
Die Heilung verläuft nach drei bestimmten Regeln, den sogenannten "Heringschen Regeln":
  • Von oben nach unten, z.B. der Hautausschlag wandert von der Brust über Bauch zu den Beinen.
  • Von innen nach aussen, von den lebenswichtigen Organen zu den weniger lebenswichtigen Organen (chronisches Asthma verlagert sich zur Haut, dort entsteht ein Hautausschlag oder Jucken als neues Ventil).
  • In umgekehrter Reihenfolge des Entstehens. Beschwerden, welche erst seit kürzerem bestehen, heilen zuerst ab, länger bestehende Beschwerden am Schluss.

Oft werden die Ventile geöffnet und es kommt zum Fliessen (Durchfall, Erbrechen, Schwitzen, Fieber, Müdigkeit, aber auch Emotionen wie Weinen oder Trauer). Auch alte Symptome können wieder zum Vorschein kommen, wie z.B. Hautausschlag oder Warzen.

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Unterdrückungen
Echte Heilung bedeutet nicht die Krankheitssymptome zum Verschwinden zu bringen, denn oftmals kommen genau diese immer wieder zurück (Blasenentzündung, Hautausschlag, chronische Bindehautentzündung). Wenn ein schulmedizinisches Medikament ein Symptom zum Verschwinden gebracht hat, ist die eigentliche Krankheit nicht geheilt, nämlich die Anfälligkeit, bzw. die Schwäche der Lebenskraft.

Die Tendenz solcher Symptombekämpfung zeigt, dass sich die Krankheit mit der Zeit nach innen verlagert, d.h., ein anfänglich äusseres Krankheitssymptom verschwindet, dafür entsteht eine innere Krankheit, z.B. der Hautausschlag verschwindet nach langer Cortisonbehandlung, doch dann leidet der Patient plötzlich an Atembeschwerden oder Asthma. Die Krankheit hat sich nach innen verlagert.

In der Schulmedizin wird dies als eine neue Krankheit angesehen, in der Homöopathie ist dies immer noch die gleiche Krankheit und eine Folge des unterdrückten Hautausschlags.

Unterdessen hat auch die Schulmedizin einen leisen Zusammenhang von "geheilter" Hautkrankheit und nachfolgendem Asthma entdeckt. Dieser Zusammenhang ist in der Homöopathie seit 200 Jahren bekannt. Eine Krankheit an der Oberfläche ist als Entlastung der inneren Organe anzusehen und ausserdem kann das Krankheitsgeschehen genau beobachtet werden.

Unterdrücken kann man mit:

  • Schulmedizinischen Medikamenten (Cortison, Antibiotika, Schmerzmitteln)
  • Operationen
  • Zahnbehandlungen
  • Naturheilmitteln (z.B. Teebaumöl)
  • Homöopathischen Mitteln während eines Heilungsverlaufs
  • Anderen Therapien wie Bioresonanz, Akupunktur, Kinesiologie etc.
  • Impfungen
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