Klassische Homöopathie für Mensch & Tier
 
 
Klassische Hom&ooml;opathie beim Mensch
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Homöopathie am Tier
 
   
 

Fallbeispiele Klassische Homöopathie

Vorbemerkung
Ich vermeide bewusst die Angabe des jeweiligen homöopathischen Mittels, denn jeder Patient braucht sein individuelles Mittel, welches nur durch eine gründliche Anamnese ermittelt werden kann. Alle Fallbeschreibungen sind Kurzfassungen.

 

 

Chronische Sinusitis und Angstzustände
Eine junge Frau litt seit der Geburt ihres zweiten Kindes an chronischer Sinusitis, welche zweimal jährlich schulmedizinisch mit Antibiotika und Cortison behandelt wurde. Zur gleichen Zeit entwickelte sie Angstzustände, die sie auch daran hinderten, ihre sportlichen Aktivitäten auszuüben. Durch die Kinderbetreuung fiel sie zusätzlich in einen Erschöpfungszustand. Nach dem ersten homöopathischen Mittel reagierte sie heftig und alte Symptome kamen wieder zum Vorschein. Eine aufkommende Kieferhöhlenentzündung wurde ohne Antibiotika nur mit dem passenden homöopathischen Arzneimittel und der Anwendung von Hausmitteln rasch besser. Sie litt in den darauf folgenden Monaten öfters an grippeähnlichen Symptomen, die alle durch die homöopathische Betreuung abheilten. Gleichzeitig verschwanden nach und nach die Angstzustände, sodass die Patientin sich heute wieder in eine Menschenmenge begeben kann und auch wieder aktiv Sport treibt. Akute Kieferhöhlenentzündungen traten nicht mehr auf.

Unerfüllter Kinderwunsch
Eine 33-jährige Frau wurde auf Grund eines zu hohen Prolaktin-Spiegels nicht schwanger. Dieser hatte sich seit der Geburt ihres ersten Kindes nicht mehr normalisiert. Sie entschied sich zuerst für eine homöopathische Behandlung der hormonellen Störung, an Stelle der medikamentösen. Die Anamnese zeigte auch, dass die Frau unter heftigen Migräneattacken litt, welche mehrmals pro Woche auftraten. Die Menses kam sehr unregelmässig und hat sich seit der Geburt nicht mehr normalisiert.
Noch bevor die Frau ihr Konstitutionsmittel erhielt, erkrankte sie an einer Grippe, welche sich homöopathisch sehr gut behandeln liess. Nach dieser Grippe und den homöopathischen Mitteln traten keine Migräneanfälle mehr auf. Ihr Konstitutionsmittel wirkte prompt auf der ganzen hormonellen Ebene, sie verspürte oft unbegründete Stimmungsschwankungen, welche sich aber nach ein paar Wochen normalisierten.
Vier Monate nach dem Konstitutionsmittel erhielt ich einen freudigen Anruf, dass sie in der siebten Woche schwanger sei. Die Homöopathie ist bei hormonellen Störungen eine ausgezeichnete, sanfte und erfolgreiche Hilfe.


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Heftige Impfreaktion eines zehnmonatigen Babys
Das Kleinkind reagierte am Tag nach der zweiten Impfung zuerst mit starker Unruhe. An den darauf folgenden Tagen bekam es wässerigen Durchfall und erbrach mehrmals am Tag. Die Nächte waren schlecht, das Baby fand keinen Schlaf und weinte viel. Die Mutter berichtete, dass der Körper des Kindes schlaff und ohne Spannung sei. Am vierten Tag zeigte das Baby Schmerzempfindungen bei Berührungen am Bauch und weinte oft. Die Untersuchung beim Kinderarzt ergab eine Blasenentzündung und die Bestätigung, dass das Kleinkind vermutlich auf die Impfung reagiert habe. Die Mutter bekam ein starkes Antibiotikum mit nach Hause, welches sie für die nächsten sieben Tage eingeben sollte. Sie entschied sich jedoch von sich aus zuerst für den homöopathischen Weg. Das homöopathische Arzneimittel wirkte umgehend, das Kleinkind wurde ruhiger und in der darauf folgenden Nacht schlief es ohne zu erwachen durch. Durchfall und Erbrechen traten nicht mehr auf und der Urin, welcher nach zwei Tagen nochmals untersucht wurde, zeigte keine Entzündungszeichen mehr.

Ganz wichtig: Sollte Ihr Kind Reaktionen auf eine Impfung zeigen, so informieren Sie umgehend Ihren Kinderarzt!

 

Entzündete Warze an der Fusssohle
Ein 27-jähriger Mann betrat die Praxis humpelnd an Stöcken. Er hatte eine grosse entzündete Warze am rechten Fuss unterhalb der kleinen Zehe. Die Warze entstand nach einer Impfung und wurde bereits operiert und mit Trockeneis verätzt, trotzdem kam sie wieder und heftiger. Die damals heftige Entzündung entstand nach einem Spaziergang, sodass der Patient unter starken Schmerzen litt und arbeitsunfähig wurde. Er entschloss sich, die Behandlung nicht mehr auf schulmedizinischem Weg anzugehen. Nach dem ausführlichen Erstgespräch bekam er sein homöopathisches Mittel, das ihm innert kürzester Zeit den Schmerz nahm. Nach einigen Tagen bildete sich die Warze zurück und die oberste Schicht der Hornhaut löste sich ab. Die Warze ist bis heute nicht wieder erschienen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Homöopathie die Warze als Symptom betrachtet und bei der Behandlung den gesamten Menschen einbezieht.

 

 

   
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ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
Eine Mutter besuchte mich mit ihrem 14-jährigen Sohn. In der fünften Klasse wurde bei ihm ADHS diagnostiziert. Er fiel damals durch sein aggressives, unkonzentriertes Verhalten auf. Durch sein Sozialverhalten hatte er keine Freunde und galt als Aussenseiter. Die schulischen Leistungen waren nicht besonders gut und man konnte ihn nur schlecht für die Schule motivieren. Die Mutter berichtete auch über sein mangelndes Selbstwertgefühl. Dazu kam, dass er einen sehr schlechten Draht zur Lehrerin hatte. Die Entwicklung des Jungen im Kleinkindalter war auffallend schnell; so konnte er bereits sehr früh gut sprechen. Damals entschlossen sich die Eltern zusammen mit der Lehrperson, ihn medikamentös behandeln zu lasen. Leider zeigten sich mit den Jahren Nebenwirkungen, das Wachstum ging nur sehr schlecht voran und er litt auch unter Appetitmangel und wog mit 11 Jahren gerade mal 32 kg. Mit der ersten Gabe des Konstitutionsmittels (seiner individuellen Arznei) wurde auch das Medikament abgesetzt. Nach eineinhalb Monaten berichtete die Mutter, dass der Lehrperson nicht aufgefallen sei, dass er seine Medikamente nicht mehr nimmt. Seit der eineinhalbjährigen Behandlung benötigt der Junge ab und zu sein Konstitutionsmittel oder ein Akutmittel für eine vorübergehende Erkrankung. Er ist zudem in einem Jahr endlich wieder gewachsen (4 cm) und hat an Gewicht zugenommen. Seine Aggressionen haben sich stark zurückentwickelt und die schulischen Leistungen sind gut und stabil.

Gerade bei Kindern mit ADHS kann die homöopathische Behandlung sehr viel bewirken und die Nebenwirkungen der zum Teil langjährigen medikamentösen Behandlungen lindern.

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Heftige Hustenattacken
Eine 45-jährige Patientin meldete sich mit chronischen Hustenattacken, welche bereits seit einem Jahr bestünden. Schulmedizinisch wurde bereits von diversen Lungenspezialisten mehrmals alles abgeklärt und mit verschiedenen Medikamenten behandelt. Alles war erfolglos, die Hustenattacken blieben in ihrer Intensität und Häufigkeit gleich. Die Patientin wurde mehrmals innerhalb von 24 Stunden durch heftige Attacken aus dem Schlaf gerissen und musste die Arbeit unterbrechen. Einzige Linderung brachte ihr regelmässiges Wassertrinken. Nachdem die Patientin eine Hochpotenz des passenden homöopathischen Mittels bekam, konnte sie erstmals mit nur einer oberflächlichen Hustenattacke nachts besser schlafen. Der Husten verschwand vollständig innerhalb einer Woche und ist bis heute nicht mehr zurückgekommen.

 

Schwangerschaftsbeschwerden
Eine 35-jährige Frau litt unter verschiedensten Schwangerschaftsbeschwerden in der zwölften Schwangerschaftswoche. Sie hatte starkes Hautjucken und Rötungen an verschiedenen Stellen des Körpers sowie eitrige Pickel im Gesicht. Mehrmals täglich bekam sie Schüttelfrost und einen aufgetriebenen Bauch mit vielen Winden. Ihr Geruchssinn war überempfindlich und sie kämpfte ständig mit der Übelkeit. Zudem war sie psychisch angeschlagen und spürte tagsüber eine ständige Traurigkeit, Abneigung gegenüber ihrem Ehemann, aber auch viele Ängste in Bezug auf das ungeborene Kind; sie fürchtete dieses zu verlieren. Das passende homöopathische Mittel linderte sofort den Juckreiz der Haut, welcher aber nach drei Tagen wieder kam. Eine nochmalige Gabe der gleichen Arznei beruhigte die Haut, den Bauch und auch die Psyche. Sie berichtete erleichtert, dass sich die Ängste und die Traurigkeit gelöst haben und sie nun auch ihren Mann wieder "riechen" kann.

 

  Schlafstörungen bei einem 6-jährigen Mädchen
Eine Mutter besuchte mich mit ihrer kleinen Tochter, die seit eineinhalb Jahren an Schlafstörungen litt. In jeder Nacht wurde das Mädchen von Alpträumen geplagt und erwachte schreiend und mit Schrecken im Gesicht. Das Mädchen träumte von Monstern, von bösen Männern, welche sie mit einer Schere bedrohen, von brennenden Häusern, Vulkanen und vom Sterben. Das Einschlafen wurde zur Qual und dauerte oft Stunden. Tagsüber war sie müde und ihr sonst sanftes Wesen explodierte oft in Wutausbrüchen, sie erzählte mir von der "Wut im Bauch". Unter der homöopathischen Behandlung wurde sie selbstbewusster, wehrte sich besser gegenüber ihren "Gspänli" und die Alpträume verschwanden.
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Asthma bei einem 6-jährigen Knaben
Der Knabe litt seit drei Jahren unter starken Asthmaanfällen, welche teils so heftig waren, dass drei mal ein Spitalaufenthalt erforderlich wurde. Die Anfälle traten im Kindergarten, nachts, an den Wochenenden und unter Anstrengung auf. Zudem schlug dem Jungen jede Erkältung auf die Lungen und verursachte eine Bronchitis. Nebst dem Asthma litt er auch unter stark juckenden Hautausschlägen an den Ellenbogen und Händen, welche er sich teils blutig kratzte. Die Mutter berichtete auch, dass er sehr Mühe habe, Kontakt zu Menschen aufzunehmen und dass er sehr introvertiert sei. Er stelle keinen Augenkontakt her, auch zu Familienmitgliedern nicht und erzähle nichts über seine Gefühle. Während der gesamten Anamnese schaute er mich nicht an, gab keine Antworten und spielte abgewandt. Bereits nach der ersten Mittelgabe zeigten sich Veränderungen. Asthmaanfälle traten keine mehr auf, lediglich ab und zu ein leichter Husten. Die Haut blieb ruhig, es zeigten sich keine Beschwerden. Die Mutter berichtete, dass er in dieser Zeit sehr viel unterwegs war und weinerlicher geworden sei. Als ich ihn das zweite mal wieder sah, fiel mir gleich auf, dass er mich anschaute und auf meine Fragen Antworten gab. Seit eineinhalb Jahren ist kein Asthmaanfall mehr aufgetreten.

 

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